Verfliesen. Mit Sicherheit.

Verfliesen. Mit Sicherheit.
Cimsec Fugenbunt Premium

CIMSEC - Die Geschichte unserer Marke

CIMSEC als Erfinder des Dünnbettmörtels

Die Marke CIMSEC hat ihren Ursprung im Jahr 1966, als die Firma Solvay ein Patent für Dünnbettmörtel von der amerikanischen Organisation TCNA erwarb. CIMSEC entwickelte den Mörtel weiter und gilt als Erfinder des Dünnbettmörtels, der heute in Europa bekannt ist.

„Im Jahr 1966 erwarb die Firma Solvay ein Patent für Dünnbettmörtel von der amerikanischen Organisation TCNA (Tile Council of North America), die Fliesenkleber entwickelt und auch Fliesenklebernormen in Amerika beeinflusst. Aus dem Dünnbettmörtel ist in weiterer Folge der zementäre Dünnbettmörtel entstanden, der heute in Europa bekannt ist. Daher gilt CIMSEC auch als der Erfinder der Dünnbettmethode in
Europa. Dünnbettmörtel besteht aus Kautschukdispersionen, die anschließend mit Zement und Sand gemischt werden.

Im selben Jahr gründete die Firma Solvay in Brüssel die Marke CIMSEC. Der Name CIMSEC stammt aus dem Französischen und heißt übersetzt „trockener Zement“ (ciment sec).
In den Jahren 1966 bis 1968 erfolgte die Produktion in Brüssel, da Solvay ein Belgischer Chemiekonzern ist und seine Zentrale in Brüssel hat.

Im September 1968 verlegte Solvay – deren Gründer Ernest Solvay der Erfinder von Soda im 18. Jahrhundert war – die Produktion von CIMSEC von Belgien nach Österreich, da es vor allem in den Kalkalpen besonders große Vorkommen von Salz und Kalkstein gibt, die zur Herstellung von Soda benötigt werden.

Ab diesem Zeitpunkt wurden und werden bis heute noch CIMSEC-Produkte im Werk in Ebensee in Oberösterreich produziert. Für das erste CIMSEC-Produkt in Österreich, CIMSEC C grau, begann die Produktion am 9. September 1968.

Der Aufstieg in Österreich

CIMSEC war in Österreich der erste Anbieter des Dünnbettmörtels und wurde dadurch auch in der Schweiz bekannt. Vor der Verlegung von Fliesen mit der Dünnbettmethode wurde ausschließlich die sogenannte Dickbettmethode angewandt. Bei dieser Methode wird einen Zentimeter dick Mörtel auf eine Wand aufgetragen und anschließend die Fliesen darauf geklebt. Das Verfahren ist jedoch sehr aufwendig, da der Materialverbrauch enorm hoch ist. Verglichen mit der Dünnbettmethode benötigt man bei der Dickbettmethode ungefähr fünf Mal so viel Material. Dies bedeutet auch eine Kosteneinsparung.
Anfangs wurde die Dünnbettmethode von CIMSEC am Markt sehr kritisch betrachtet.
Man war der Meinung, dass es technisch nicht möglich ist, dass ein drei Millimeter dickes Mörtelbett ausreicht, um Fliesen an eine Wand zu kleben. Es hat jedoch nicht lange gedauert, um die Kritiker vom Gegenteil zu überzeugen. Der Aufstieg der Marke CIMSEC in Österreich war daraufhin enorm.
Gleichzeitig wurde versucht CIMSEC auch in Italien, Spanien, Portugal und Frankreich einzuführen. Vor allem in Frankreich war die Einführung von CIMSEC sehr schwierig, da dort die Fliesenklebetechniken ganz unterschiedlich waren und CIMSEC nicht akzeptiert wurde. Letztlich scheiterte CIMSEC in all diesen Märkten, entweder aufgrund der starken Konkurrenz oder wegen der schwachen Nachfrage.

CIMSEC baut aus

Im Jahr 1980 hat CIMSEC auf die Nachfrage nach farbigen Fugen reagiert und erstmals das erfolgreiche Fugenbunt Sortiment, das es bis heute gibt, eingeführt.
Ein großer Fortschritt im Fliesenklebersektor war die Einführung des ersten CIMSEC Flexklebemörtels 1986. Flexklebemörtel sind vor allem im Bereich mit starken Temperaturunterschieden einsetzbar, flexibel und somit dehnbar genug, um den verschiedenen Temperaturunterschieden stand zu halten (z.B. Fußbodenheizung bzw. Verfliesung im Freien). In weiterer Folge wurden Flexkleber mit Trasszusatz – speziell für Naturstein – produziert, die neben der Flexibilität auch vor Ausblühungen schützen.
Ende der 1980er-Jahre hat CIMSEC damit begonnen, in die Ostmärkte zu expandieren.

Der Weg zu Henkel

Im Juli 1994 verkaufte Solvay alle baustoffproduzierenden Fabriken, Niederlassungen und Firmen, die sich europaweit in Ihrem Besitz befanden, an die Williams-Gruppe, einen britischen Rentenfonds. Solvay wollte sich gänzlich aus dem Baustoffgeschäft zurückzuziehen und das so gewonnene Geld in andere Bereiche (z.B. Arzneimittelerzeugnisse oder Kosmetika) investieren.

Schon 1998 wurde CIMSEC von der Williams-Gruppe an ICI (Imperial Chemical Industries) weiterverkauft. ICI hat jedoch hauptsächlich mit Anstrichen und Spezialchemieprodukten gearbeitet und somit passte CIMSEC eigentlich nicht besonders gut in den Konzern. CIMSEC war die einzige Marke, die mit zementären Stoffen arbeitete.

Und so wurde erst zwei Jahre nach dem Kauf von CIMSEC bei einer Konferenz in England beschlossen, CIMSEC wieder zu verkaufen. Aufgrund der Vielzahl an Interessenten wurde jedoch nicht gleich verkauft. Vor allem die Konkurrenz von CIMSEC, allen voran MAPEI, waren sehr interessiert. ICI wollte jedoch nicht nur CIMSEC, sondern die meisten Baustoffe, die sie von Williams gekauft haben, wieder gemeinsam abgeben.

Henkel, das bereits 1998 versuchte CIMSEC zu erwerben, bekam schließlich im Juli 2006 den Zuschlag und kaufte CIMSEC.

CIMSEC wird Innovationsführer

2009 wurde erfolgreich das erste Premium Produkt von CIMSEC, das Premium Fugenflex Stop Schimmel, in sechs verschiedenen Farben, eingeführt. Die Neuheit dieses Produkts ist der 3fach Aktiv-Schimmel-Schutz der eine 5-Jahres-Garantie gegen Schimmel verspricht.

Anfang 2010 wurde, aufbauend auf dem Premium Fugenflex Stop Schimmel, das neue CIMSEC Premium Fugensystem eingeführt. Die hochwertigen Fugenmörtel sind nicht nur in ihrer Rezeptur optimiert. Das Fugensystem ist auch in innovativen und für dieses Segment neuartigen Kübeln verpackt, die eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Sie sind staubfrei, wiederverschließbar und die Produkte sind somit nunmehr deutlich leichter zu transportieren. Für die Kübelabfüllung wurde am Stanort Ebensee eine neue Abfüllanlage installiert. Auch die Produkte für die CEE-Märkte werden nun von Ebensee bedient. Nach erfolgreicher Einführung des neuen CIMSEC Premium Fugensystems war ab Mitte Juni 2010 auch der CIMSEC-Spot in der TV-Werbung zu sehen. Sechs Wochen lang war der TV-Spot, insgesamt 880 mal – vor allem rund um die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika – on air.